Ich verwende seit 2 Jahren Aperture zur Verwaltung meiner Fotos. Jetzt habe ich den Update auf die neue Version von Aperture durchgeführt und bin von dem neuen Leistungsumfang begeistert. Die neu hinzugekommenen Pinsel erlauben eine erste Korrektur der Fotos, eine Nachbearbeitung in einem externen Programm wie Photoshop kann man sich somit oft (aber nicht immer) ersparen. Die neuen Funktionen “Gesichter” und “Orte” kennt man schon aus iPhoto, allerdings finde ich dort die Bedienung ein wenig einfacher als in Aperture.
Gut gefallen hat mir die Diashow Funktion, ich habe gleich mal einen ersten Test gemacht – unten zu sehen. Was meint ihr?
Bei meiner Arbeit als Abteilungsleiter im Bereich Serverbetrieb eines großen Finanzdienstleisters werde ich oft mit dem Thema Sicherheit und potentiellen Gefährdungen durch Hacker konfrontiert und wir tun recht viel um die Systeme sicher zu machen. Das jetzt aufgedeckte Sicherheitsproblem an diversen deutschen Flughäfen macht aber wieder mal deutlich, dass es einer umfänglichen Sicherheitsstrategie bedarf, um den Bedrohungen zu begegnen. Er reicht nicht aus, sich auf einen Bereich zu konzentrieren, dabei aber andere Bereiche zu vernachlässigen.
Eine reine IT-Sicherheit reicht eben noch lange nicht aus, wenn z.B. Zutrittssysteme nicht sicher oder Mitarbeiter nicht sensibilisiert genug für das Thema Sicherheit sind. Ich denke, gerade das Thema “Social Engineering” wird hierbei massiv unterschätzt und sollte in allen Bereichen stärker in den Fokus gerückt werden. Wenn ein externer durch geschicktes Handeln am Telefon irgendwann soweit kommt, dass ihn der Admin sein Remote Access Passwort zurücksetzt, dann hilft alle aufgebaute IT-Security nichts mehr, dann ist er “legal” im Firmennetz. Wer glaubt, dass dies an den Haaren herbeigezogen ist, der sollte mal das eine oder andere Buch bekannter Hacker lesen (z.B. Kevin Mitnick, “Die Kunst der Täuschung”).
Jeder einzelne Mitarbeiter muss daher regelmässig in dieser Hinsicht sensibilisiert werden. In dem beschriebenen Fall mit dem Auslesen der Funkchips der Karten wäre meine allererste Reaktion als Verantwortlicher, das offene Tragen der Zutrittskarten zu untersagen und die MitarbeiterInnen anzuweisen, die Karten möglichst verdeckt und unauffällig in Taschen der Kleidung zu verwahren. Das wird zwar das Auslesen nicht unmöglich machen, aber bedingt durch die kurze Reichweite des Lesegeräts (15cm ) doch erschweren.
Was denkt ihr?
Ein schönes Wochenende!
Peter Heck
P.S. Leider hab ich den Cartoon nicht mehr, an den ich beim Schreiben des Artikels denken musste – geht in etwa so:
Ein Mann steht in der vollbesetzten U-Bahn und telefoniert lautstark (für alle hörbar) mit seiner Frau: “Ok, jetzt siehst Du auf dem Computer das Feld wo Du die Kreditkarteninformationen eingeben musst. Die Kartennummer ist 1234 5678 9123, die Gültigkeit ist 11/11, das Prüfziffer ist 321 – pass aber auf, dass unten rechts das Schloss zu sehen ist, damit Du sicher bist, dass die Webseite auch verschlüsselt ist und keiner die Informationen klaut”
Jaja, im Moment haben die die falsch interpretierten Textzeilen aus diversen Liedern in verschiedenen Radiosendern (u.a. SWR3) Hochkonjunktur. Ein wirklich gelungendes Beispiel habe ich bei YouTube gefunden – viel Spaß damit!
Wer zu Hause ein paar wenige Flaschen lagert, der hat immer eine recht gute Übersicht über das Inventar an Weinen. Bei einigen hundert wird das schwieriger. Entweder man verzichtet ganz darauf und verliert irgendwann komplett die Übersicht (und vergisst einfach die gute Tropfen rechtzeitig zu trinken) oder man legt sich eine Inventarliste an. Altmodisch geht das mit einem Kellerbuch, in den heutigen Zeiten aber natürlich auch am Computer. Ich habe in der Vergangenheit verschiedenste Programme ausprobiert, war aber nie richtig glücklich, immer hat irgendwas gefehlt oder das Erfassen der Weine war einfach zu aufwändig.
Per Zufall bin ich letzte Woche über das Online Angebot von CellarTracker gestolpert. Die Beschreibung hörte sich ganz gut an, also einen kostenlosen Probeaccount eröffnet und mal ein paar Weine eingegeben und mit dem Programm gespielt. Nach wenigen Minuten war klar, dass dieses Angebot das beste zur Verwaltung eines Weinkellers ist, welches ich jemals gesehen habe. Für mich der absolute Knackpunkt für eine uneingeschränkte Empfehlung: Die Datenbasis der bisher von der Community auf CellerTracker eingegebenen Weine wird genutzt um die eigenen Weine zu erfassen. Ich habe meine 622 Flaschen Wein eingegeben und musste nur in maximal 2-3% der Fälle einen Wein abändern oder neu erfassen.
Die Funktionsvielfalt des Angebots erschlägt einen förmlich, am besten ihr schaut es euch selbst mal an. Praktisch für uns iPhone Benutzer: Es gibt eine extra iPhone Applikation, mit der man von unterwegs Zugriff auf seinen Weinkeller bei CellarTracker hat (iTunes Link)
Nachdem ich die Tage wieder mal von einem Familienmitglied angerufen wurde, weil es Probleme mit dem PC gab und ich da per Remote-Konsole helfen konnte, dachte ich mir, dass ist doch ein Thema für einen Blogeintrag.
Ich war lange auf der Suche nach einem einfach zu bedienenden Programm zur Remoteadministration von Rechnern, welches für verschiedenen Betriebsystemen (PC/MAC) erhältlich ist und für dessen Nutzung man keine kryptischen Einstellungen in den Firewalls/DSL-Routern vornehmen muss. Das Produkt Teamviewer ermöglicht dies, ich hatte bisher noch keinen fall, bei dem das nicht funktioniert hat! Bei dem zu Spiegelnden System muss lediglich die Teamviewer Client Version eingespielt werden (mittlerweile gibt es sogar eine Version, die ganz ohne Installation einer Software arbeitet), bei dem System, welches die Spiegelung durchführt muss die Vollversion gestartet werden. Das Programm ist für Privatanwender kostenlos.
Nein, keine Angst – hier kommt jetzt kein weiterer Vergleich zwischen Windows 7 und Mac OS X. Dazu bin ich zu sehr überzeugter MAC Nutzer um da wirklich objektiv zu sein
Nein, ich bin über dieses YouTube Video gestolpert und wollte euch das nicht vorenthalten – viel Spass!
In den Herbstferien ging es zum inzwischen 5. mal auf die Kanareninsel Lanzarote – diesmal ohne den Sohnemann. Die Unterkunft haben wir aus dem Internet von Jonas & Jonas und waren von der Casa Ignacio restlos begeistert! Auch die Gastfrendlichkeit des Vermieters war einfach spitze, uns erwartete in der Küche des Hauses nicht nur ein 5l Kanister Wasser, sondern auch eine Flasche Rotwein und einen super Obstkorb – von dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Herrn Jonas!
Das Haus selbst ist super gelegen (siehe Bilder) und der Urlaub war einfach himmlich (nur leider, wie immer, zu kurz)!
Im nächsten Jahr geht es sicher wieder auf die Insel.
Ciao Peter
P.S. Ach so, Geocaching war auch möglich, 14 Stück wurden gefunden!
Eigentlich sah es gestern hinsichtlich Geocaching in Kombination mit Klettern düster aus – alle anderen waren verhindert und alleine gehe ich nicht klettern. Gegen 11.00 Uhr reif aber überraschenderweise die männliche Hälfte von Team Trüffelschweinchen und fragte, ob ich Lust auf eine T5er Tour hätte – aber klar doch!
Ich hatte eigentlich einen Baum in der Nähe ins Auge gefasst, Trüffelschweinchen hatte aber noch einige sehr interessante andere Caches in Petto – so ging es ab ins Rheinhessische zum Bootcamp. Dort angekommen entdeckten wir am Parkplatz gleich ein Auto mit einem Geocaching Aufkleber – da waren also schon andere auf Tour. Nach kurzem Aufsteig trafen wir dann Team Marioanna und KOMMA am Turm, die gerade die Zelte abgebrochen hatten, uns aber noch beim Werk zuschauten. Schnell war das Seil eingebaut und Trüffelschweinchen war als erster oben. Ich folgte dann und hatte so meine Schwierigkeiten, über den Rand auf die Etage zu kommen. Keine Ahnung, ob ich das ohne die helfenden Hände meines Mitcachers geschafft hätte
Im Anschluss kurze Beratung, ob wir noch einen T5er nachschieben sollten. Kurzentschlossen ging es dann nach Rockenhausen zu einem Abseilcache – für mich mein erster dieser Art und daher sehr lehrreich.
Als Abschluss bei Kirchheimbolanden noch einen kurzen Multi Cache meines Fahrers vom Team Trüffelschweinchen angefahren und diesen auch noch gehoben.
Vielen Dank an meine Mitcacher – das war ein toller Nachmittag!
Ciao Peter
Für einige vielleicht ein alter Hut, ich bin aber erst jetzt darauf gestossen:
Nutzer von Firefox haben die Möglichkeit mittels der Erweiterung Greasemonkey bestehende Webseiten on-the-fly mit weiteren Inhalten zu Ergänzen. Gerade für die Geocaching.com Webseite gibt es eine Reihe nützlicher Ergänzungen. Eine Übersicht gibt es hier.
Ich möchte mal einige meiner Favoriten vorstellen:
Gestern hatte ich mich mit JeLuF verabredet, am Abend einen neuen Cache zu heben. Dieser ist an einem Stahlgebilde (keine Ahnung, wofür das dient) im Main, etwa 5 Meter vom Ufer entfernt befestigt und nur per Boot zu erreichen. Wir wollten das Ganze dann per Schlauchboot angehen.
Auf dem Weg nach Hause rief Don Cerebro an, ob ich nicht Lust auf eine Klettertour hätte, er müsste eh an einem seiner Caches den Cachebehälter austauschen, Norbert vom Team Trüffelschweinchen wäre auch dabei. Da mir aktuell jede Gelegenheit zum Üben recht ist, sagte ich sofort zu und um 17:30 war Treffen am Parkplatz.
Es ging also zuerst zum Monk Yard Baum 2.0. Nachdem Heiko den alten Caschebehälter entfernt und Norbert den neuen platziert hatte durfte ich hochklettern und mich als erstes in das Logbuch eintragen. Klappte alles einwandfrei, nur der Umbau auf das ATC zum abseilen dauerte recht lange, da ich etwas Schwierigkeiten hatte, den Croll zu entlasten – hat aber dann geklappt und das abseilen auch
Beim Monk Yard Baum 1.0 haben mich dann aber die Kräfte beim Umbau auf das ATC verlassen, so dass mich Norbert mit dem zuvor eingebauten ID ablassen musste. Die anschließende Trainingseinheit mit dem ID überzeugte mich davon, dass mir diese Technik besser gefällt als die mit dem ATC. Also wird der jetzt bestellt…
Dann ging es aber an den Main, wo JeLuF und Mr. Pickwick bereits auf uns warteten. Das Boot war schnell aufgeblasen und das erste Team (JeLuF und Trüffelschweinchen) unterwegs. Der Cachebehälter war nach kurzer Suche entdeckt und gehoben. Dann das Malheur: Beim Anlegen streifte das Boot am Ufer einen Metallträger und wurde aufgeschlitzt. Die Besatzung war aber schnell am Ufer und der Schaden (ein 3 cm langer Riss) konnte mit Panzertape geflickt werden. So konnte ich mit Don Cerebro den Cache wieder zurückbringen und das dritte Team (Mr. Pickwick und Don) dann nochmals den perfekten Sitz des Behälters überprüfen
Alles in allem ein abwechslungsreicher Abend, der mit einem Abendessen im Bembelsche abgeschlossen wurde.