Sprachsteuerung am Computer

Schon seit längerer Zeit interessiert mich das Thema Sprachsteuerung für den Computer.  Wer erinnert sich nicht an die herrlich lustige Szene aus Star Trek IV („Zurück in die Gegenwart“), bei der der Schiffsingenieur Scotty versucht, sich mit dem Computer aus dem 20. Jahrhundert zu unterhalten.

Mittlerweile ist die Technik der Spracherkennung am PC allerdings soweit fortgeschritten, dass auch Heimanwender mit geringem Aufwand in kürzester Zeit Erfolge erzielen können.

Als bekennender MAC Anwender  kommt zurzeit eigentlich nur eine einzige Software für die Spracherkennung in Frage: MacSpeech Dictate!

Die Software wird, um die Qualität der Ergebnisse sicherzustellen, ausschließlich mit einem Headset ausgeliefert. Hierbei kann man zwischen einer kabelgebundenen oder einer Bluetooth Lösung wählen, die eigentliche Software ist bei beiden Varianten identisch. Nach erfolgter Installation wird zuerst ein Sprachprofil erstellt. Nach Auswahl der Sprache (zur Wahl stehen Deutsch, Französisch Englisch und Italienisch) wird das Sprachprofil des Benutzers mittels eines Trainings ermittelt. Das Training dauert, je nach Anwender, 5-10 min. Danach ist die Software mit einer erstaunlichen Genauigkeit in der Lage, gesprochene Texte fast ohne Fehler zu identifizieren. Die Geschwindigkeit der Texterkennung ist hierbei phänomenal schnell, so dass auch lange Texte quasi in Echtzeit diktiert werden können.

Etwas gewöhnungsbedürftig sind die Befehle zur Steuerung der Software, z. B zur Navigation oder Korrektur.

Letztendlich kann man mit ein wenig Übung in relativ kurzer Zeit anspruchsvolle Ergebnisse erzielen. Auch dieser Artikel wurde komplett mit MacSpeech Dictate entworfen, ohne dass dabei die Tastatur oder  die Maus zu Hilfe genommen wurden  (naja, fast ohne, das Setzen der Links im Text geht nicht ohne Sprachsteuerung, da im Onlineeditor dazu ein Symbol gedrückt werden muss). Wer ein wenig mehr über die Funktionsweise erfahren möchte, dem sei dieses Video empfohlen.

Bis bald euer Peter!

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Apple iPad – erstes Fazit

Wie bereits berichtet bin ich seit knapp 2 Wochen Besitzer eines iPad und habe bereits einige Erfahrungen sammeln können (Wobei ich die Internetlose Zeit über einen MiFi UMTS WLAN Router abgedeckt habe) – diese möchte ich mit euch teilen:

Im Vorfeld gab es in diversen Foren sehr kontroverse Diskussionen darüber, ob der iPad jetzt das alles glücklich machende Internetgerät für das Sofa ist, oder nur ein stark kastrierter Notebook, dem die wichtigen Funktionen fehlen. Ich denke, je nach Anspruch sind beide Meinungen richtig. Ich selbst habe einen iMac im Arbeitszimmer im Obergeschoss, einen MacBook Pro für die Arbeit und ein iPhone. Wozu also ein iPad?

Nunja, einen großen Teil meiner Zeit halte ich mich im Wohnzimmer auf, dort hatte ich bisher einen Netbook stehen. Hier wurde ab und zu im Internet gesurft, was nachgeschlagen etc. Genau dafür ist der iPad ein Ersatz: Schnell einsatzbereit, hervorragende Eignung für das Surfen im Internet oder das Nachschlagen von Informationen (Telefonauskunft, Fahrpläne, Wikipedia …). Und genau dafür ist der iPad ideal (ich wärme jetzt nicht die Diskussion über die fehlende Flash-Unterstützung auf – ich habe sie bisher nicht vermisst).

Zu meinen Erfahrungen:

Positiv:

  • Die Geschwindigkeit der Bedienung ist – im Vergleich zum iPhone – enorm schnell. Man hat nie das Gefühl, dass der Rechner jetzt am arbeiten ist. Applikationen werden rasant geöffnet, Webseiten schnell aufgebaut, das Verschieben und Zoomen von Inhalten geschieht ohne Verzögerung
  • Die Akkulaufzeit ist gigantisch. Alle 2-4 Tage (je nach Nutzung) aufladen reicht aus.
  • Die mitgelieferten Applikationen sind alle optisch sehr ansprechend und gut zu bedienen
  • Zusatz Apps sind sehr oft von hoher Qualität und extra für das iPad designed
  • Die Nutzung als Bookreader ist besser als ich gedacht hatte, wobei es mir für kürzere Artikel (z.B. in Heften) noch besser gefällt als für Bücher

Negativ:

  • Das Usability Konzept ist nicht zu Ende gedacht. In vielen Anwendungen von Apple blättere ich mit einem Wisch zur nächsten Seite / zum nächsten Element (iBook, Fotoalbum), bei anderen Applikationen ist das nicht möglich, obwohl es die Bedienung vereinfachen würde (Kalender, Adressbuch)
  • Kein Zugriff auf Elemente innerhalb der iPads (Fotos, Musik, Dokumente) aus der EMail Applikation heraus, um z.B. ein Bild oder eine Datei zu versenden.
  • Touchscreen verschmutzt recht schnell durch Fingerabdrücke (hatte gedacht, das wäre weniger stark ausgeprägt) – das Microfasertuch muss öfters herhalten um die Ästhetik des Gerätes wieder herzustellen.

Mein Fazit:

Ein geniales Gerät für das Internet, dass aber kein vollwertigen Ersatz für einen herkömmlichen MAC/PC darstellen kann (und das es für mich auch nicht ist).
Ciao   Peter

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Servicewüste Telekom

Hallo zusammen!

ich bin ja T-Entertain Kunde mit VDSL25 und bis zum vergangenen Donnerstag auch ein sehr zufriedener Kunde. Momentan aber ganz und gar nicht mehr – und das ging so:

Am Donnerstag Abend (18:00 Uhr) ging kein Internet und kein Fernsehen mehr, also Start der Fehlersuche. Zu allererst einen Reset des Speedport W 712V durchgeführt und mir dort mal angeschaut was passiert: Die DSL Verbindung wird aufgebaut, leider aber gibt es eine PPOE Zeitüberschreitung und daher auch einen Fehler bei der Anmeldung.

Daher erstmal alles gemacht, was ich alleine tun kann – Werksreset, Neueingabe aller Verbindungsdaten etc. – ohne Erfolg. Also die 0800330100 angerufen und erstmal in der Warteschleife gelandet. Nach 15 Minuten wird diese Verbindung beendet, also neu probiert. Nach 4 x 15 Minuten dann das Notebook mit UMTS Surfstick angeworfen und eine Störung online erstellt. Bis 23:00 Uhr (!!!) habe ich dann erfolglos probiert die Hotline zu erreichen.

Am nächsten Tag (Freitag) gegen 6:00 Uhr die Hotline angerufen und endlich jemanden erreicht, man versprach einen Rückruf. Um 8:31 trudelt eine Mail ein, dass die Störung gemäß meinem Wunsch storniert sei – wie bitte?

Gleich die Hotline angerufen und mich beschwert – man hat eine neue Störung aufgemacht . Ein Rückruf wird versprochen, um 15:12 meldet sich ein Techniker, er habe die Konfiguration neu eingetragen, ich möge doch den Router 5 Minuten ausschalten und dann wieder in Betrieb nehmen. Gesagt, getan, leider ohne Erfolg. Der Techniker sagte, er könne jetzt nichts mehr machen, da müsste ein Techniker vor Ort kommen, entweder noch heute Abend (also am Freitag) oder dann am nächsten Tag Vormittags.

Am gestrigen Freitag kam dan niemand mehr, also gleich heute früh wieder die Hotline angerufen. Man versprach, dass ein Techniker am Vormittag kommt. Als um 12:00 Uhr immer noch niemand da war, habe ich erneut die Hotline angerufen. Man bestätigte mir, dass heute auf jedenfall noch jemand vorbeikommt. Leider ist dies bis 15:30 nicht geschehen, also nochmals die Hotline angerufen. Der Dame mein Leid geklagt, sie war aber erstaunt, da sie im Ticket keinen Technikerbesuch vermerkt sah. Sie hat mich dann mit einem Disponenten verbunden, der mir dann eröffnete, dass heute alle schon im Feierabend sind und er erst am kommenden Mittwoch einen Techniker vorbei schicken kann.

Tja, anstatt bei schönstem Wetter mit dem Fahrrad eine Tour zu machen und im Biergarten ein Radler zu trinken, habe ich also vergeblich auf den Besuch der Telekom gewartet – ihr könnt euch meine Laune an dem Tag vorstellen.

Ich habe daraufhin einen 2-seitigen Brief an René Obermann (Vorstandsvorsitzender der Telekom) geschrieben und den Fall geschildert. Nicht das ich so naiv bin zu glauben, dass  er diesen Brief jemals lesen wird, aber wenn ich mich beschwere, dann ganz oben. Parallel habe ich den Brief als PDF per E-Mail an die Telekom geschickt.

Als Reaktion kam am nächsten Tag eine Rückmeldung, man nehme die Beschwerde sehr ernst und würde sich darum kümmern. Da war ich erstmal guter Hoffnung, die Mail klang erstmal ganz gut. Die Ernüchterung kam am darauffolgenden Tag, als ich die exakt gleiche Mail nochmal erhielt, diesmal aber von einem anderen Sachbarbeiter – es wird also doch nur mit Worthülsen gearbeitet.

Am Dienstag wurde ich dann noch vom “Serviceteam des Vorstands” angerufen. Ich klagte der Dame noch mal mein Leid und bat darum, dass der Techniker am Mittwoch bitte gleich morgens kommen sollte, damit ich direkt mit ihm bei der Entstörung dabei sein kann und das nicht meiner Frau überlassen muss (ich konnte es einrichten, bis 10 Uhr zu Hause zu sein). Sie versprach sich darum zu kümmern.

Es kam dann, wie es kommen musste – bei der Disposition wüsste man nichts von meinem Wunsch und der Techniker kam erst viel später (nachdem ich schon im Büro war). Die Entstörung hat dann bis spät Abends an diesem Mittwoch gedauert, dann ging alles wieder.

Fazit: Die Telekom hat mit dem Ablauf dieser Entstörung ein Paradestück für “Wie verprelle ich mir einen Kunden” abgelegt und meine bisher ganz positive Meinung über den Service stark erschüttert. Leider habe ich auch nicht das Gefühl, als würde meine Beschwerde wirklich mit der Priorität behandelt, die ich mir erwarten würde. Mal sehen, ob ich jemals wieder ein Wort der Entschuldigung (gerne auch mit einer kleinen Geste – z.B. einen Videoload Gutschein) von der Telekom höre…

Ciao Peter


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iPad

Als bekennender Apple Nutzer liebäugelte ich schon recht schnell nach der Bekanntgabe des iPad mit der Anschaffung des selbigen. Als Ersatz für das Linux Netbook im Wohnzimmer schien mir das Teil gut geeignet: Sofort betriebsbereit, intuitive Bedienung, viele Apps – also ideal um mal schnell die EMails zu checken, etwas in Wikipedia nachzuschauen oder im Internet zu surfen.

Als Apple allerdings im April den Deutschlandstart auf Ende Mail verschob, wollte ich nicht mehr länger warten, also reifte der Plan eines Imports aus den USA. Dank existierendem US-Account im Apple Store war das Bestellen kein Problem – dachte ich. Als Lieferadresse einfach einen Fright-Forwarder eingetragen und schon ist das Teil bei mir. Denkste, Apple fischt alle Lieferungen an solche Dienste gnadenlos raus. Aber wofür hat man denn Verwandte in den USA! Schnell eine Mail an meinen Cousin Patrick geschickt und er erklärte sich bereit, den iPad anzunehmen und weiter zu versenden (Danke noch mal von dieser Stelle aus!).
Am 29.04. wurde der iPad von Patrick auf Reisen nach Deutschland geschickt, am 04.05. war es dann in Deutschland und bis heute früh in der Zollabwicklung. Jetzt halte ich das Gerät in der Hand, habe alles initial eingerichtet und bin begeistert! Die Usability (sorry für das Denglish) ist einfach erste Sahne und die im Vorfeld ausgesuchten iPad Applikationen bringen wirklich einen Mehrwert gegenüber einem “normalen” Laptop.

Weitere Infos etwas später, sobald ich mehr Erfahrungen gesammelt habe.

Ciao  Peter

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T5 Sicherheitstraining

Wie bereits geschrieben möchte ich mich künftig auch an die so genannten T5er Geocaches heranwagen. Um hier etwas Sicherheit zu gewinnen, begab ich mich letztes Jahr im Internet auf die Suche nach Anbietern, die Trainings in diesem Bereich anbieten. Recht schnell bin ich dabei auf das Angebot des Alpenvereins Solingen speziell für Geocacher gestossen. Schnell war der Kurs gebucht und am 09.04.2010 ging es Richtung Norden. Am Freitag erstmal in Essen auf dem Gelände der Zeche Zollverein gecached, dann ab ins Hotel nach Solingen und am nächsten Morgen dann zum vereinbarten Treffpunkt.

Der Gruppe von 15 Teilnehmern stand ein Ausbilderteam von 5 Mitgliedern des Alpenvereins Solingen gegenüber – ein denke ich optimales Verhältnis. Gestartet wurde mit Materialkunde (Klettergurt, Seile, Karabiner), hier wurde vor allem auf die Vermittlung von Basiswissen rund um Verwendung der Materialien sowie auf  deren Sicherheitsaspekte Wert gelegt. Danach ging es an das Knüpfen der gängigsten Knoten: Mastwurf, Halbmastwurf, Achter (normal und gesteckt), Prusik etc. Diese wurden intensiv geübt, so dass es recht schnell klappte. Übrigens: Das vom Veranstalter gestellte Material (Gurte, Reepschnüre) mussten die Teilnehmer am Abend des ersten Tages mit nach Hause/ins Hotel nehmen um die Knoten dort weiter zu üben :-)

Nach der Theorie ging es jetzt an die Praxis. An einem kleinen Hang wurden dann die Grundtechniken in kleinen Gruppen geübt: Befestigen des Seils am Baum, Abseilen/Aufsteig mittels Prusiktechnik, Aufstieg mit Handsteigklemme, Abseilen mit Abseilachter und ATC  sowie das Ablassen eines Kollegen mittels Sicherung via HMS. Viel Wert wurde hierbei auf die Partnerkontrolle gelegt – etwas was sich durch den kompletten Kurs zog.

Anleitung durch Ausbilder Stefan (im Vordergund)

Abseilübung am kleinen Hang

Nachdem das Ganze am kleinen Hang zur Zufriedenheit der Ausbilder geklappt hat, ging es an den “richtigen” Abhang. Hier war dann schon mehr Überwindung gefragt, aber dank der perfekten Betreuung durch das Ausbilderteam waren alle nach kurzer Zeit in der Lage, sich sicher abzuseilen. Dabei konnten mit verschiedenen Techniken (Achter, ATC, Abseilgeräte) geübt werden, wobei man auch mitgebrachte Geräte testen konnte. Dies habe ich mit meinem ID auch so gemacht.

Abseilen am Hang

Abseilen unter Anleitung

Mit einer Zusammenfassung und einer kleinen Wiederholung war dann am Abend der erste Teil geschafft.

Am nächsten Morgen ging es dann mit einer Wiederholung des Gelernten vom Vortage weiter. Erneut wurden die Knoten geübt und auch die eine oder andere herausfordernde Aufgabe gestellt. Nach einer Auffrischung der praktischen Kenntnisse (Abseilen am Abhang) wurden 4 Gruppen gebildet und alltägliche T5er Herausforderungen an den Stationen geübt: Besteigen eines Baums mittels Bandschlingentechnik, Aufsteig/Abstieg am stehenden Seil mittels Prusik bzw. GriGri, horizontales Bewegen am Seil (z.B. unter einer Brücke) sowie das Bewegen im Klettersteig. Im Gegensatz zu den Abseilübungen war hier ein mehr an Kraft, Koordination und Technik gefragt. Leider habe ich nur von zwei Stationen Bilder gemacht:

Horizontales Bewegen am Seil

Horizontales Bewegen am Seil

Aufstieg am Baum

Nachdem diese Übungen abgeschlossen waren, ging es am späten Nachmittag eine eine Überprüfung des gelernten. Wiederrum in 4 Gruppen wurden Aufgaben zum Aufbau von diversen Stationen gestellt und im Anschluss mit allen Gruppen nacheinander abgegangen. Hier wurden in konstruktiver Kritik Schwachpunkte im Aufbau besprochen und Alternativen diskutiert.

Damit war der Kurs auch schon (leider) zu Ende und nach einer Verabschiedung machten sich die Teilnehmer ab nach Hause.

Persönliches Fazit:  Es wurde in dem Kurs eine Menge Grundlagen vermittelt, weniger fokussiert auf allgemeine Fragen (wie bringe ich das Seil denn in den Baum) sondern auf die Basics, vor allem auf alles was Sicherheitsrelevant ist. Das intensive Üben, vor allem auch der für die Sicherheit wichtigen Dinge (Partnerscheck, Hintersicherung etc.), hat bei mir dazu beigetragen, dass ich mich jetzt besser für die Herausforderungen der T5er gerüstet fühle.

Von dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an das Tainer-Team rund um Stefan aber auch an die anderen Teilnehmer!

Ciao Peter

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Remote Blogging

Habe gerade die WordPress App. auf meinem iPhone installiert. Hier der erste Test, mal sehen ob alles geht (unter anderem auch die Geotag Funktion, welche im Frontend aber erst noch umgesetzt werden muss)

Ciao Peter

Posted from Frankfurt, Hesse, Germany.

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Photoshop und NIK-Software

Nachdem ich vor 2 Wochen einen eintägigen VHS Kurs zu Adobe Photoshop CS4  absolviert habe, hatte ich jetzt die Möglichkeit, mir die Software für 199,- Euro beim Cobra Shop zu bestellen (ansonsten werden 1.499 Euro aufgerufen!).

Bei einem Gespräch mit einem Arbeitskollegen in der Kantine bekam ich von ihm einen Tipp, mir mal die Erweiterungen von NIK-Software anzuschauen. Nachdem ich mir mal die Videos dort angeschaut hatte war ich doch recht neugierig geworden und habe mir von Define (Rauchreduzierung), Viveza (selektive Fotobearbeitung) und Sharpener Pro (Scharfzeichnen) die Demo Versionen installiert. Was soll ich sagen – genauso einfach und präzise wie in den Videos beschrieben kann man Bilder bearbeiten! Ich war davon so begeistert, dass ich mir jetzt (auch Preisreduziert über dne Cobra Shop) die Complete Version bestellt habe.

Also: Try it Out!

Ciao Peter

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Aperture 3

Ich verwende seit 2 Jahren Aperture zur Verwaltung meiner Fotos. Jetzt habe ich den Update auf die neue Version von Aperture durchgeführt und bin von dem neuen Leistungsumfang begeistert. Die neu hinzugekommenen Pinsel erlauben eine erste Korrektur der Fotos, eine Nachbearbeitung in einem externen Programm wie Photoshop kann man sich somit oft (aber nicht immer) ersparen. Die neuen Funktionen “Gesichter” und “Orte” kennt man schon aus iPhoto, allerdings finde ich dort die Bedienung ein wenig einfacher als in Aperture.

Gut gefallen hat mir die Diashow Funktion, ich habe gleich mal einen ersten Test gemacht – unten zu sehen. Was meint ihr?

Ciao Peter

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Sicherheit

Ein Artikel im Basic Thinking Blog (Sesam öffne dich: Chaos Computer Club knackt ‘Legic Prime’-Zugangskontrolle an Flughäfen) hat mich dazu bewogen hier im Blog mal das Thema Sicherheit bzw. vermeintliche Sicherheit zu behandeln.

Bei meiner Arbeit als Abteilungsleiter im Bereich Serverbetrieb eines großen Finanzdienstleisters werde ich oft mit dem Thema Sicherheit und potentiellen Gefährdungen durch Hacker konfrontiert und wir tun recht viel um die Systeme sicher zu machen. Das jetzt aufgedeckte Sicherheitsproblem an diversen deutschen Flughäfen macht aber wieder mal deutlich, dass es einer umfänglichen Sicherheitsstrategie bedarf, um den Bedrohungen zu begegnen. Er reicht nicht aus, sich auf einen Bereich zu konzentrieren, dabei aber andere Bereiche zu vernachlässigen.

Eine reine IT-Sicherheit reicht eben noch lange nicht aus, wenn z.B. Zutrittssysteme nicht sicher oder Mitarbeiter nicht sensibilisiert genug für das Thema Sicherheit sind. Ich denke, gerade das Thema “Social Engineering” wird hierbei massiv unterschätzt und sollte in allen Bereichen stärker in den Fokus gerückt werden. Wenn ein externer durch geschicktes Handeln am Telefon irgendwann soweit kommt, dass ihn der Admin sein Remote Access Passwort zurücksetzt, dann hilft alle aufgebaute IT-Security nichts mehr, dann ist er “legal” im Firmennetz. Wer glaubt, dass dies an den Haaren herbeigezogen ist, der sollte mal das eine oder andere Buch bekannter Hacker lesen (z.B. Kevin Mitnick, “Die Kunst der Täuschung”).

Jeder einzelne Mitarbeiter muss daher regelmässig in dieser Hinsicht sensibilisiert werden. In dem beschriebenen Fall mit dem Auslesen der Funkchips der Karten wäre meine allererste Reaktion als Verantwortlicher, das offene Tragen der Zutrittskarten zu untersagen und die MitarbeiterInnen anzuweisen, die Karten möglichst verdeckt und unauffällig in Taschen der Kleidung zu verwahren. Das wird zwar das Auslesen nicht unmöglich machen, aber bedingt durch die kurze Reichweite des Lesegeräts (15cm ) doch erschweren.

Was denkt ihr?

Ein schönes Wochenende!

Peter Heck

P.S. Leider hab ich den Cartoon nicht mehr, an den ich beim Schreiben des Artikels denken musste – geht in etwa so:
Ein Mann steht in der vollbesetzten U-Bahn und telefoniert lautstark (für alle hörbar) mit seiner Frau: “Ok, jetzt siehst Du auf dem Computer das Feld wo Du die Kreditkarteninformationen eingeben musst. Die Kartennummer ist 1234 5678 9123, die Gültigkeit ist 11/11, das Prüfziffer ist 321 – pass aber auf, dass unten rechts das Schloss zu sehen ist, damit Du sicher bist, dass die Webseite auch verschlüsselt ist und keiner die Informationen klaut”

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Agathe Bauer

Jaja, im Moment haben die die falsch interpretierten Textzeilen aus diversen Liedern in verschiedenen Radiosendern (u.a. SWR3) Hochkonjunktur. Ein wirklich gelungendes Beispiel habe ich bei YouTube gefunden – viel Spaß damit!

Ciao Peter

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